VfL Leipheim 1898 e. V.

 



Presseberichte Saison 2018/2019

Mittwoch, 20. 3. 2019, Sport in der Region 37

Dezimiertes Leipheim kassiert Derby-Klatsche 

Handball Gegen die Günzburger Reserve haben die Güssen ohne Rückraum keine Chance

Leipheim Eine in der Höhe unerwartet klare 11: 24-Niederlage haben sich die Leipheimer Handballerinnen im Derby gegen den VfL Günzburg II eingehandelt. Als sich Leipheims Spielmacherin Sabine Schweier unmittelbar vor dem Anpfiff noch krankheitsbedingt abgemeldet hatte, schien es, als hätte sich der dezimierte Rest bereits der „weinroten“ Übermacht ergeben. Während Günzburgs Coach Philipp Rembold personell aus den Vollen schöpfen konnte, musste sein Gegenüber Reinhold Lindner Kreisläuferinnen zu Rückraumspielerinnen umfunktionieren. Und wie eine „weinrote Wand“ stand er dann auch, der 6: 0-Abwehrverband des VfL Günzburg. Während sich die Güssen fortlaufend an der gegnerischen Abwehr festliefen, erzielten die Gäste bis zur 8. Minute vier schön herausgespielte Treffer. Ganze zwölf Minuten mussten sich die Leipheimer Fans gedulden, bis sie das erste Tor durch Carolin Gruber zum 1: 4 sahen. Als dann noch Iris Schäfer mit Schulterproblemen zurückstecken musste, drohte der Günzburger Defensive keine Gefahr mehr aus dem gegnerischen Rückraum. Die Abwehr verschob geschickt und nahm somit auch den Leipheimer Außenspielerinnen jegliche Chance. Wenn doch ein Ball auf das Gehäuse kam, so war er eine sichere Beute von der ausgezeichneten Günzburger Torfrau Janine Schuller. Bis zum Halbzeitpfiff entschärfte sie drei Strafwürfe und zahlreiche klare Torgelegenheiten. Aus dieser sicheren Abwehr heraus erkämpften sich die Weinroten eine souveräne 14: 5-Halbzeitführung. Wer nun von den Leipheimer Fans auf ein mutigeres Auftreten in der zweiten Spielhälfte gehofft hatte, wurde enttäuscht. Aufseiten der Güssen erreichten lediglich die beiden Torfrauen und Cansu Celik ansatzweise ihre Normalform. Von den insgesamt elf Strafwürfen konnte Leipheim lediglich vier zu Torerfolgen verwerten. Im Gegensatz dazu verwandelte die Günzburgerin Anika Betzler alle sieben Versuche souverän. Trotz dieser stattlichen Anzahl von Strafwürfen (18 insgesamt) war die Partie außerordentlich fair und für ein Derby relativ emotionslos. Gegen Günzburg wurde erst in der 43. Spielminute eine Zeitstrafe ausgesprochen, Leipheim kam gar ganz ohne Hinausstellung aus. Der Abstand zum Gegner betrug meist 10 Tore und es entstand nie der Eindruck, dass die Güssen noch eine Wende schaffen könnten. Letztendlich war das 11: 24 ein Debakel für den VfL Leipheim. Das Team fiel dadurch auf den 5. Tabellenrang zurück. Freuen konnte sich neben der Mannschaft auch der Trainer des VfL Günzburg. „Wir wussten, was auf uns zukommt, die Mannschaft hat alle Vorgaben perfekt umgesetzt und so haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Philipp Rembold. Auf Leipheimer Seite bedauerte Coach Reinhold Lindner die vielen Ausfälle vor einem so wichtigen Derby. Insbesondere der fehlende Rückraum machte es der Gästeabwehr zu leicht. 
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (3/1), M. Gruber, Junginger (2/2), Schäfer (1/1), C. Gruber (2), Pointner (1), Wolf, Hecker (2) 
VfL Günzburg Schuller; L. Geiger (1), P. Geiger (1), Rösch (2), Rembold (4), Betzler (9/7), Eisenkolb, Jasper, Lattka (1), Beck, Kohler (1), Leix (2), Feik (2), Adam (1)


Samstag, 16. 3. 2019, Sport in der Region 29

Gedrückte Stimmung vor dem Derby

Leipheimerinnen erwarten Günzburg II

Leipheim Derbystimmung ist nur in Spurenelementen zu erkennen bei den Bezirksoberliga-Handballerinnen des VfL Leipheim. Dabei treten sie an diesem Samstag ab 19 Uhr gegen die Landesliga-Reserve des VfL Günzburg an. Faschingsbedingt gab’s vier Wochen Spielpause und nur zwei Trainingseinheiten mit Ball in der heimischen Umgebung. Laut Leipheims Trainer Reinhold Lindner sind das nicht die besten Voraussetzungen für dieses wichtige Nachbarschaftsduell. Zudem schrumpft die Personaldecke stetig. Zwei Schwangerschaften und zwei studienbedingte Abgänge schwächen die Mannschaft enorm. Dass Lindner am Samstag zusätzlich auf Katja Dirr und Nicole Scheible verzichten muss, schmälert die Erfolgschancen deutlich. Doch nur mit einem Sieg können die Güssen den vierten Rang halten. Auch für den VfL Günzburg geht es um viel. Die Kreisstädterinnen stecken mitten im Abstiegskampf und benötigen kurz vor Saisonende jeden Zähler. Selbstvertrauen dürfte ihnen das achtbare Unentschieden beim Liga-Primus in Schwabmünchen gebracht haben. Die Zuschauer erwartet bei diesen Vorzeichen eine spannende Partie, die wahrscheinlich vom verbissenen Kampf und weniger von technisch filigranem Handballsport geprägt sein wird. Obwohl die Güssen das Hinspiel ab der zweiten Hälfte dominiert hatten, ist die Neuauflage des Derbys offen. (zg) 

Donnerstag, 21. 2. 2019, Sport in der Region 31

Respektabler Auftritt eines Rumpfteams

 Leipheimerinnen verlieren in Aichach

Aichach Trotz des 19: 27 (13: 15) beim hoch favorisierten TSV Aichach bescheinigte Trainer Reinhold Lindner seinen Bezirksoberliga-Handballerinnen in der Rückschau eine respektable Leistung. Immerhin musste der VfL Leipheim auf die Rückraum-Asse Sabine Schweier und Kathrin Dirr verzichten; drei weitere Spielerinnen hätten erkältungsbedingt eher das Bett als die Ersatzbank hüten sollen.
Zunächst war nichts vom im Hinspiel offenbarten Klassenunterschied zu spüren. Die geschwächten Gäste überzeugten durch Einsatz und Kampfgeist. Marina Gruber, die kurzerhand reaktivierte und dann auch sehr gut spielende Nicole Scheible sowie Stephanie Pointner hielten die Güssen durch schöne Treffer im Rennen. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff machte sich der Kräfteverschleiß erstmals bemerkbar. Nach dem Wechsel baute Aichach seine Führung aus. Dennoch blieb Leipheim bis zur 50. Minute im Rennen. Erst dann waren die Güssen am Ende ihrer Kräfte. (zg)

Samstag, 16. 2. 2019, Sport in der Region 38

Spitzenspiel mit ungleichen Vorzeichen

Leipheim ist in Aichach Außenseiter

 Leipheim/Günzburg Als Tabellendritter treten die Bezirksoberliga-Handballerinnen des VfL Leipheim am Samstag ab 17.15 Uhr beim Zweiten TSV Aichach an. Trotz der direkten Nachbarschaft in der Tabelle deutet sich aus Sicht der Gäste eine extrem schwere Aufgabe an.
Das gilt schon allein deshalb, weil die Gastgeberinnen mit zwei Spielen weniger vier Zähler mehr geholt haben als die Güssen. Ihre Tordifferenz von + 107 ist überragend. Auch im direkten Duell während der Hinrunde waren die Paarstädterinnen in allen Belangen überlegen und siegten deutlich 32: 16. Allerdings zeigte der VfL in dieser Begegnung wohl seine schlechteste Saisonleistung.
Reinhold Lindner wird in Aichach nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen können. Auch die Vorbereitung war wegen fehlender Hallenkapazitäten nicht optimal. Doch die Mannschaft hat sich das Ziel gesetzt, den Favoriten möglichst lange zu fordern.

Donnerstag, 7. 2. 2019, Sport in der Region 30

Gute Abwehr sichert zwei wichtige Erfolge Frauenhandball Bezirksoberliga-Teams kassieren ganz wenige Gegentore

Friedberg/Günzburg Voll des Lobes war der Leipheimer Trainer Reinhold Lindner nach dem siegreichen Auftritt seiner Handballerinnen beim Bezirksoberligaspiel in Friedberg. Mit dem 16: 12 (6: 9) eroberten die Güssen den dritten Platz. Zunächst ermöglichten Unsicherheiten aufseiten der Gäste dem TSV Friedberg einen steten Vorsprung. Immerhin überzeugten in dieser Phase Sabine Schweier, Kathrin Dirr und Carolin Gruber mit wichtigen Treffern. Nach dem Seitenwechsel dominierte der VfL die Partie. Die kompakte und aggressive 6: 0-Deckung ließ in 20 Minuten nur einen Treffer zu. Auch im Angriff fanden die Güssen nun zu ihrem Spiel. Stephanie Pointner führte von der Rückraum-Mitte Regie, erzielte drei Treffer in Folge und setzte ihre Mitspielerinnen optimal ein. Cansu Celik konnte oft nur mit unlauteren Mitteln gestoppt werden, die fälligen Strafwürfe verwandelte Katja Junginger souverän. (zg)
 VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik, Junginger (3/3), Schweier (3), Schäfer (1), C. Gruber (2), Pointner (3), Wolf (1), Hecker, 
                       Dirr (3)

 

Samstag, 2. 2. 2019, Sport in der Region 41

 Ein Sieg ist Pflicht für Günzburg II Leipheimer Handballerinnen sind dagegen entspannt

Leipheim/Günzburg Völlig entspannt können die Handballerinnen des VfL Leipheim den Rest der Saison angehen. Sowohl nach oben als auch nach unten wird wohl nicht mehr viel passieren beim Tabellenvierten, für den es am Samstag um 18 Uhr gegen den TSV Friedberg geht. Der VfL Günzburg braucht dagegen vor dem Heimspiel gegen den Kissinger SC II (Anspiel 17.30 Uhr) jeden Punkt für den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. VfL Leipheim Betrachtet man die aktuelle Rangliste, ist Leipheim beim Tabellenneunten in Friedberg klarer Favorit. Doch in der heimischen Halle hatten die Güssen gegen die hochgewachsenen Gäste enorme Probleme. In einer torarmen Begegnung gewann der VfL gerade mal mit 11: 7. Nach der ansprechenden Leistung am vergangenen Wochenende gegen den TSV Göggingen gilt es für Leipheim, die kämpferischen und spielerischen Tugenden aus diesem Spiel erneut abzurufen. Mit einem Sieg könnten sich die Damen für das schwere Auswärtsspiel gegen den TSV Aichach rüsten. Bei einer Niederlage des TSV Wertingen in Schwabmünchen winkt erstmals sogar der dritte Rang. (zg)

Donnerstag, 31. 1. 2019, Sport in der Region 38

Leipheim feiert seine Torhüterin

Handballerinnen gewinnen Heimspiel

Leipheim/Günzburg Das war wichtig – und entsprechend ausgelassen haben die Leipheimer Handballerinnen ihren 22: 17 (11: 7) Erfolg im Bezirksoberliga-Spiel gegen den TSV Göggingen gefeiert. Andernorts ist den Handballerinnen derzeit eher zum Heulen zumute: Die Landesliga-Reserve des VfL Günzburg verlor in Aichach 28: 39. Überragende Spielerin beim Auftritt der Leipheimerinnen war Veronika Seidel im Tor. Trainer Reinhold Lindner lobte aber zu allererst die geschlossene Teamleistung. Dabei begann die Partie nicht im Sinne der Güssen. Göggingen legte stets einen Treffer vor, die Abwehr des VfL stand nicht kompakt und im Angriff führten risikoreiche Anspiele oder technische Fehler zu Ballverlusten. Immerhin ließ die Abwehr bis zum Halbzeitpfiff lediglich sieben Treffer zu. Angeführt von Stephanie Pointner wurde das Angriffsspiel irgendwann strukturierter, die Güssen übernahmen die Führung und bauten sie bis zum 18: 10 (45.) aus. Da plötzlich Unsicherheiten ins Spiel des VfL kamen, erzielte Göggingen danach fünf Treffer in Folge. Lindner nahm die Auszeit, die auch sofort Wirkung zeigte. Marina Gruber, Katja Junginger und die starke Cansu Celik stellten mit ihren Treffern den verdienten Endstand her. (zg) VfL Leipheim Seidel, Baur; Celik (5), M. Gruber (1), Junginger (5/3), Schweier (1), Schäfer (3), C. Gruber (1), Pointner (2), Wolf (2), Dir 

Samstag, 26. 1. 2019, Sport in der Region 32

Diesmal ist jeder Punkt doppelt kostbar

Handballerinnen haben knackige Aufgaben vor sich

Leipheim/Günzburg Den Bezirksoberliga-Tabellennachbarn TSV Göggingen empfangen die Leipheimer Handballerinnen am Samstag ab 19 Uhr. Die Gäste belegen derzeit knapp hinter Leipheim den sechsten Rang, haben bisher allerdings drei Begegnungen weniger gespielt als der VfL. Verstärkt durch zwei Neuzugänge ist der TSV eines der Überraschungsteams in der Bezirksoberliga. Nach der 23: 26-Niederlage zum Saisonauftakt in Göggingen beklagte der Leipheimer Trainer Reinhold Lindner den allzu sorglosen Umgang mit klaren Torgelegenheiten und die mangelnde Verwertung von Strafwürfen. Auch das Abwehrverhalten entsprach erst zum Schluss der Partie seinen Vorstellungen. Wenn sich sein Team wieder etwas nach vorne orientieren möchte, muss es solche Nachlässigkeiten abstellen. Die Begegnung gegen Göggingen ist das vorläufig letzte Heimspiel der Leipheimerinnen. Wegen der Faschingssperre in der Güssenhalle stehen bis Mitte März nur noch Auswärtsspiele an. 

 Mittwoch, 23. 1. 2019, Sport in der Region 35

Leipheim leistet sich einen Fehlstart

Handballerinnen unterliegen 15:16

Leipheim Mit einer völlig unnötigen und selbst verschuldeten 15: 16 (8: 11)-Niederlage gegen die TSG Augsburg sind die Bezirksoberliga-Handballerinnen des VfL Leipheim ins neue Jahr gestartet. Durch die wohl schlechteste Saisonleistung verschenkten die Güssen ihren vierten Tabellenplatz. Bereits in den Anfangsminuten übertrafen sich die Güssen gegenseitig beim Vergeben klarster Torgelegenheiten. Lediglich Iris Schäfer hielt den VfL mit drei Treffern in Folge im Rennen. Bis zur 20. Minute legten die Gäste in der von beiden Seiten hektisch und zerfahren geführten Partie stets einen Treffer vor. Beim 8: 8 dann hatte sich der VfL stabilisiert; es sah ganz so aus, als könne er die Partie vollends drehen. Zwei ungenutzte Konter und einen verworfenen Siebenmeter später stand es aber 8: 11. Nach dem Pausenpfiff waren die Güssen etwas präsenter. Trainer Reinhold Lindner stellte die Abwehr auf ein 3: 2: 1 um und Nicole Scheible brachte mehr Druck im Angriff. Auch Bettina Baur im Tor war zu diesem Zeitpunkt ein guter Rückhalt. Am Ende dieser starken Phase lag Leipheim 15: 14 in Front (56.). Zwei Ballverluste ermöglichten der TSG die beiden letztlich entscheidenden Treffer. Fünf Sekunden vor dem Spielende erkämpften sich die Güssen den Ball, kamen noch einmal frei zum Torwurf – und vergaben die Chance zum Ausgleich leichtfertig. (zg)

Samstag, 19. 1. 2019, Sport in der Region 32

Leipheim startet in die Rückrunde

Gegen Augsburg ist die Abwehr gefordert 

 Leipheim Die Leipheimer Handballerinnen gehen wieder auf Torejagd. Wenn sie am Sonntag ab 17 Uhr die TSG Augsburg in der Güssenhalle empfangen, stehen sie einer kampfstarken und routinierten Mannschaft gegenüber. Die Augsburgerinnen belegen derzeit den fünften Rang der Bezirksoberliga, einen Platz hinter den Güssen. Mit Schröder, Kamlah und Dittrich befinden sich gleich drei TSG-Spielerinnen unter den zehn besten Werferinnen der Liga. Doch beim Blick auf diesen wurfgewaltigen Angriff hilft die Erinnerung an das Hinspiel.
Beim Hinspiel in Augsburg konnten die Leipheimerinnen nach einer hart umkämpften, aber fairen Partie beide Punkte entführen. Schlüssel zum Erfolg waren damals die sehr kompakte Abwehr und ein äußerst diszipliniertes Angriffsverhalten, in dem fast alle taktischen Vorgaben des Trainers umgesetzt wurden. Coach Reinhold Lindner veränderte im Hinspiel ständig die Abwehrformation und schuf Verwirrung im gut besetzten gegnerischen Angriff. Marina Gruber erzielte acht Tore für den VfL.
Auch wenn der Leipheimer Trainer nur drei Trainingseinheiten vor dem Rückrundenauftakt abhalten konnte, hoffen die Güssen auf einen Sieg. Der Coach kann fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Es fehlen nur Janna Körner, Stephanie Konrad und die erkrankte Andrea Wolf. (zg)

Mittwoch, 19. 12. 2018, Sport in der Region 34

Akut abstiegsbedroht 

Handball Männer aus Ichenhausen und Frauen aus Günzburg verlieren

Landkreis Auch in den Handball-Bezirksoberligen haben die Teams jetzt Winterpause. Die Mannschaften aus Ichenhausen und Günzburg gehen aber mit Sorgen in die spielfreie Zeit. Leipheim beweist dagegen noch einmal seine starke Form.
BHC Königsbrunn – VfL Leipheim 20: 35 (7: 17): In einer hoch emotionalen Begegnung haben die Handballerinnen des VfL Leipheim ihren siebten Saisonsieg eingefahren. Die Güssen begannen mit einer sehr offensiven Abwehr. So kamen die starken Rückraumspielerinnen des BHC kaum zur Geltung. Stephanie Pointner eröffnete durch einen Strafwurf die VfL-Torserie. Sechs Kontertore erspielten eine sichere Pausenführung (7: 16). Auch nach dem Wiederanpfiff kam der Königsbrunner Angriff kaum zur Geltung. Schäfer, Dirr, Pointner und Celik nutzten ihre Kontermöglichkeiten, Marina Gruber erzielte die ersten ihrer insgesamt acht Treffer in der zweiten Hälfte. Während sich die Gastgeberinnen und ihr Trainer immer mehr am Schiedsrichter aufarbeiteten, erhöhten die Güssen Tor um Tor und lagen zehn Minuten vor dem Ende sicher mit 30: 15 in Front. Zwei Zeitstrafen und eine Disqualifikation gegen den Trainer dezimierten den BHC. Immer mehr häuften sich kleinere Unsportlichkeiten auf dem Feld. Doch Leip-heim ließ sich nicht beirren und stellte den 35: 20-Endstand her. VfL-Coach Lindner lobte vor allem die engagierte und konsequente Abwehrarbeit aller Spielerinnen, auch mit der Chancenverwertung war er dieses Mal zufrieden. (zg)
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (2), M. Gruber (8), Schweier (3), Schäfer (2), C. Gruber (9), S. Pointner (5/2), Wolf (3), Dirr (3), Hecker 

Samstag, 15. 12. 2018, Sport in der Region 35

Wichtiges Spiel für Günzburg II

Handball Auch Leipheim will noch punkten

Günzburg/Leipheim Auch in der Handball-Bezirksoberliga der Damen stehen am Wochenende die letzten Spiele des Jahres an. Für die zweite Mannschaft des VfL Günzburg steht ein echter Abstiegskracher an, der VfL Leipheim kann entspannt in seine Partie gehen.
VfL Leipheim Auch bei den Leip-heimerinnen stehen noch zwei Pluspunkte auf dem Wunschzettel. Diese gilt es, am Samstag um 20 Uhr beim BHC Königsbrunn 09 abzuholen. Dass das kein leichtes Unterfangen wird, wissen die Güssen vom letzten Aufeinandertreffen, das der BHC in der Vorsaison knapp mit 21: 19 gewann. Für die Abwehr des VfL gilt es, dass gegnerische Angriffsspiel frühzeitig zu unterbrechen und vor allem die torgefährliche Stefanie Schmidt zu binden. Dies gelang Cansu Celik in der letztjährigen Begegnung über weite Strecken hervorragend, doch dafür konnten sich die Königsbrunner Kreis- und Außenspielerinnen immer wieder gut in Szene setzen.
VfL-Coach Reinhold Lindner verlangt von seinen Damen ein couragiertes Auftreten. Dann müssten auch die zwei Punkte gegen den Tabellensiebten möglich sein. (zg) 

Dienstag, 11. 12. 2018, Sport in der Region 26

Keine Chance gegen den Tabellenführer

Warum die Leipheimer Pleite zu hoch ausfiel

Leipheim Etwas zu hoch fiel die Niederlage der Leipheimer Handballerinnen vielleicht aus. Aber insgesamt ging das 22: 37 in der Bezirksoberliga gegen favorisierte Schwabmünchnerinnen völlig in Ordnung. Die Güssen konnten nur in den ersten zehn Minuten das Spiel etwas offen gestalten und durch Schäfer, Marina und Carolin Gruber den Anschluss halten. Dann aber fanden die Güssen kein probates Mittel mehr gegen den hochgewachsenen Abwehrblock der Gäste. Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen, fehlerhafte Pässe und zu harmlose Würfe auf das gegnerische Tor ermöglichten dem TSV zahlreiche Konterläufe. Der Mittelblock der Gästeabwehr war für die Güssen wie eine unüberwindbare gelb-schwarze Wand. Die Treffer des VfL resultierten nur aus Konterläufen, drei Strafwürfen und Torerfolgen von den Außenpositionen. Der Halbzeitstand von 9: 17 spiegelte den Spielverlauf wider und entsprach der Kräfteverteilung.
Nach Wiederanpfiff waren zahlreiche Leipheimerinnen gedanklich wohl noch in der Kabine. Die Unkonzentriertheiten häuften sich, im Gegenzug nutzten die Gäste jeden Fehler souverän und erzielten fast zehn Tore in Folge durch Konterläufe. 13 VfL-Tore in Hälfte zwei schönten etwas die Leipheimer Bilanz zum Spielende.
Für Trainer Reinhold Lindner war die Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenführer kein Beinbruch. Die Höhe der Niederlage und die Art und Weise der zahlreichen leichtfertigen Ballverluste in der zweiten Spielhälfte sorgten aber doch für die eine oder andere Zornesfalte auf seiner Stirn. (zg)
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (2), M. Gruber (2), Junginger (6), Schweier, Schäfer (2), C. Gruber (7), Pointner, Wolf (3), Hecker, Dir

Samstag, 8. 12. 2018, Sport in der Region 40

Kellerduell und Spitzenspiel

Günzburg II muss siegen, Leipheim kann

Günzburg/Leipheim Noch immer ohne Sieg ist die Damenreserve des VfL Günzburg in der Handball-Bezirksoberliga. Der VfL Leipheim kann aber spätestens nach dem Derbysieg schon jetzt von einer gelungenen Saison sprechen. Am Wochenende haben beide Teams schwere Aufgaben vor sich.
VfL Leipheim Mit dem TSV Schwabmünchen empfangen die Güssen am kommenden Sonntag um 17 Uhr den Klassenprimus der Liga. Die Schützlinge von Trainer Holger Hübenthal gewannen ihre bisherigen Begegnungen meist souverän und führen unbesiegt die Tabelle an. Doch auch für die Leipheimerinnen verläuft die Saison bisher zufriedenstellend. Von den neun Begegnungen konnten sechs gewonnen werden und der vierte Rang ist durchaus respektabel. Allerdings haben die Güssen, sehr zum Bedauern von Coach Reinhold Lindner, es in dieser Saison noch nicht geschafft, ihr Können über die gesamte Spielzeit abzurufen. Beim 23: 17-Auswärtserfolg vergangene Woche in Günzburg konnten die Angriffsreihen nur in den ersten 15 Minuten überzeugen, dann wurden zahlreiche klare Torgelegenheiten und Strafwürfe leichtfertig vergeben.
Zufriedenstellend war der Abwehrverband mit zwei starken Torhüterinnen. Diese werden auch gegen die wurfgewaltigen Gäste gefordert sein. Wenn der VfL gegen die Gelb-Blauen aus einer stabilen Abwehr sein Konterspiel mit erfolgreichen Abschlüssen aufziehen kann, dann besteht eine minimale Erfolgsaussicht. (zg) 

Freitag, 7. 12. 2018, Sport in der Region 30

Günzburger Damenreserve unterliegt im Derby

Handball Alte Fehler verhindern einen Erfolg im Bezirksoberligaduell gegen Leipheim

Günzburg Es hätte die Wende werden sollen, doch am Ende stand für die abstiegsbedrohte Damenreserve des VfL Günzburg erneut eine Niederlage auf der Anzeigetafel der Rebayhalle. Im Bezirksoberliga-Derby gegen den VfL Leipheim unterlagen die Handballerinnen 17: 23.
Viel vorgenommen hatte sich Günzburg gegen Leipheim, das bisher eine starke Saison spielt und entgegen den Weinroten konstante Leistungen zeigt. Mit einem schön herausgespielten Treffer ging der VfL durch die starke Anna-Lena Rösch in Führung, doch die Gäste, unterstützt durch ihre lautstarken Fans, zeigten den aktuellen Unterschied der beiden Mannschaften, die Chancenverwertung, auf und zogen auf 4: 1 davon. Durch Aggressivität in der Abwehr und Zielstrebigkeit im Angriff holten die Damen des VfL Günzburg bis zur Halbzeit Tor um Tor auf und erkämpften sich ein 9: 9 zur Pause.
Diese sollte dem Spiel allerdings nicht guttun. Nach vielen technischen Fehlern und schlecht vorbereiteten Würfen auf beiden Seiten platzte der Knoten in der 35. Minute für die Gäste aus Leipheim und sie erzielten den ersten Treffer. Die Günzburgerinnen hielten dagegen und so stand es in der 46. Minute 13: 14. Alles war noch offen für die Heimmannschaft. Dann folgten sieben erschreckende Minuten.
Während Leipheim sein Spiel ruhig und konstant zu Ende spielte, gerieten die Hausherrinnen in alte Muster. Katastrophale Fehler im Spielaufbau und zu überhastete Aktionen wurden knallhart bestraft. So stand es nach 53 Minuten 20: 14 für die Gäste. Diesen Spielstand verwaltete Leipheim bis zum Schluss.
Aufgrund der Cleverness und der konstanten Leistung geht der Sieg für die Gäste in Ordnung. Günzburg muss es dagegen schaffen, über 60 Minuten ein aggressiver, ekelhafter Gegner zu sein und im Angriff die teilweise miserable Chancenauswertung zu verbessern. Nur so können sie die ersten Punkte holen. (zg)

Freitag, 30. 11. 2018, Sport in der Region 38

Leipheim geht mit Rückenwind ins Derby

Güssen siegen klar gegen Wertingen

Leipheim Die Handballerinnen des VfL Leipheim haben sich mit einem überraschenden Sieg gegen den favorisierten TSV Wertingen für das Bezirksoberliga-Derby gegen den VfL Günzburg II qualifiziert. In der heimischen Güssenhalle gelang gegen den Tabellendritten ein verdientes 21: 15 (10: 6). Erstmals im Leipheimer Trikot war Bianca Hecker im Einsatz, sie kam im Oktober von der DJK Augsburg.
Die Güssen begannen couragiert und erzielten nach zwei Minuten durch Kathrin Dirr den schön herausgespielten Führungstreffer. Dann entwickelte sich auf beiden Seiten ein konfuses und hektisches Handballspiel. Die Güssen ließen zahlreiche Torgelegenheiten aus, Wertinger Würfe wurden reihenweise von der glänzend aufspielenden Leipheimer Torfrau Veronika Seidel entschärft. So dauerte es acht Minuten, bis die Gäste durch einen Strafwurf ausgleichen konnten. Nachdem Reinhold Lindner beim Stand von 5: 5 (18.) eine Auszeit nahm, wurde Leipheim im Angriff etwas strukturierter und erzielte durch Junginger (2) , Carolin Gruber (2) und Pointner den 10: 6 Halbzeitstand.
Die Leipheimerinnen fanden auch nach dem Wechsel besser ins Spiel. Carolin Gruber vollendete zwei Konterläufe gegen zwei Gegenspielerinnen, Nicole Scheible und Cansu Celik verwandelten ebenfalls souverän. Als dann noch Sabine Schweier zwei herrliche Treffer in Folge erzielte, schien der Heimsieg über Wertingen schon greifbar. Kleinere Nachlässigkeiten in der Abwehr ermöglichten den Gästen letztlich 15 Treffer, doch Dirr, Pointner und Marina Gruber stellten den 21: 15 Entstand her.
Die Güssen belegen nun, punktgleich mit dem Dritten, den vierten Tabellenrang. Trainer Reinhold Lindner war dennoch nicht mit allem zufrieden. Viele seiner Vorgaben seien in der ersten Hälfte kaum und nach dem Wechsel zu wenig umgesetzt. Lobenswert fand der Coach dagegen den Einsatzwillen bis zum erlösenden Schlusspfiff.
Nun steht dem VfL eine traditionsreiche Begegnung bevor. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr sind sie bei der Günzburger Reserve zu Gast. Auf der Tabelle liegen beide Mannschaften weit auseinander, Günzburg hat bisher noch kein Saisonspiel gewonnen. Leipheim hat dagegen schon fünf Siege eingefahren. Auf dem Papier geht der VfL Leipheim also als Favorit in das Derby. Allerdings ist man sich in Günzburg durchaus bewusst, dass nach der bisher erfolglosen Saison etwas passieren muss, um das Ruder herumzureißen und doch noch die nötigen Punkte für den sicheren Ligaverbleib zu holen. (zg)
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (1), M. Gruber (3), Junginger (3/1), Schweier (3), Scheible (1), C. Gruber (4), Pointner (3/1), Hecker, Dirr (3)

Freitag, 23. 11. 2018, Sport in der Region 38 

Gelingt Leipheim eine Überraschung? 

Leipheim Es sind erst zwei Wochen vergangen, seit die Handballerinnen des VfL Leipheim mit 20: 22 Treffern beide Zähler in Wertingen lassen mussten. Jetzt ist der TSV schon in der Güssenhalle zu Gast und ist am Samstag (19 Uhr) klarer Favorit.

Hektik, Nervosität und überhastete Aktionen bestimmten die erste Halbzeit beim Auswärtsspiel. Im zweiten Durchgang besannen sich die Lindner-Schützlinge aber auf ihr Können und erzielten nach einem Acht-Tore-Rückstand kurz vor Spielende noch den Ausgleich. Ganz chancenlos sind die Güssen am Samstag also keinesfalls. Sollten sie nicht zu früh und deutlich in Rückstand geraten, ist gegen die routinierten Gäste aus Wertingen durchaus ein Überraschungserfolg möglich. (zg)

Dienstag, 20. 11. 2018, Sport in der Region 31

Leipheim siegt, Günzburg hofft

Keine Überraschungen bei Handballdamen

Leipheim/Günzburg In den Partien der Handballbezirksoberliga haben sich die Favoriten durchgesetzt. Während Leipheim auch im Rückspiel gegen Kissing klar gewann, wartet Günzburg II nach der Pleite gegen Wertingen weiter auf einen Sieg.
Kissinger SC II - VfL Leipheim 16:27 (8: 13) Obwohl die Gastgeberinnen im Vergleich zum Hinspiel wesentlich stärker auftraten, konnte der VfL Leipheim auch das Rückspiel beim Kissinger SC II deutlich mit 27: 16 (13: 8) gewinnen.
Der VfL begann konzentriert und erzielte durch Pointner, Dirr, Wasaznik und Schweier sechs schön herausgespielte Treffer in Folge. Dass Kissing bis zur 8. Spielminute lediglich einen Torerfolg hatte, lag vor allem an der von Nicole Scheible und Stephanie Pointner gut organisierten Abwehr. Doch auch Torfrau Bettina Baur war in Topform und entschärfte beste Torchancen des Gegners. Bis zur 20. Minute baute Leipheim die Führung auf 11: 2 aus.
Doch dann leisteten sich die Lindner-Schützlinge einige überhastete Aktionen, Fehlpässe und voreilige Abschlüsse. Dadurch konnte Kissing zum 13: 8-Pausenstand aufschließen. Die zweite Spielhälfte sollte dann ein Abbild der ersten Halbzeit werden. Der gesamte Abwehrverband stand kompakt und ließ kaum Gegentore zu. Im Angriff überzeugte Kathrin Dirr von der Rechtsaußenposition, Sabine Schweier und Stephanie Pointner übten mächtig Druck vom Rückraum aus. Als zehn Minuten vor Spielende die Konzentration nachließ und sich wieder unnötige Fehler einschlichen, konnte Veronika Seidel im Tor noch ihr Können unter Beweis stellen.
VfL Leipheim Baur, Seidel; Schweier (6), Schäfer (2), Wasaznik (3), Konrad (1), Pointner (7), Scheible (2), Celik (1), Dirr (5)

Mittwoch, 14. 11. 2018,  Sport in der Region 28

Vermeidbare Pleite für VfL Leipheim

Leipheim Für einen Auswärtserfolg reicht nicht nur eine gute zweite Spielhälfte. Das mussten die Handballerinnen des VfL Leipheim bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gegen den TSV Wertingen schmerzlich erfahren.
Wie so oft in dieser Bezirksoberliga-Saison begann der VfL nervös und leistete sich leichtfertige Fehler. Bereits nach 15 Minuten lagen die Schützlinge von Reinhold Lindner mit 4: 10 und zur Pause fast uneinholbar mit 7: 14 im Rückstand. Nach dem Pausenpfiff konnte Wertingen seinen Vorsprung bis auf 19: 12 ausbauen und die Partie schien entschieden.
Dann besannen sich die Güssen auf ihr Können und erzielten sechs Treffer in Folge. Drei Minuten vor Spielende gelang durch Cansu Celik der 20: 20-Ausgleich. Eine Zeitstrafe und ein Strafwurf gegen Leipheim besiegelten letztendlich eine vermeidbare 20: 22-Niederlage. (zg) 

 Freitag, 9. 11. 2018,  Sport in der Region 30

Schwere Gegner für Handballerinnen

Günzburg/Leipheim In der Handballbezirksoberliga bekommen es die Damenreserve des VfL Günzburg und der VfL Leipheim mit unangenehmen Gegnern zu tun.
Besser stehen die Leipheimer Frauen da, auch wenn es zuletzt in Aichach eine empfindliche Niederlage gab. Ob es am Samstag (17.30 Uhr) für einen Leipheimer Sieg beim TSV Wertingen reicht, ist fraglich. Die Gastgeberinnen belegen derzeit den dritten Rang, ihr Saisonziel ist nach wie vor der Wiederaufstieg in die Landesliga.
VfL-Coach Reinhold Lindner muss erneut auf Carolin und Marina Gruber sowie Tanja Wasaznik verzichten. Die Güssen wollen vor allem ihre Angriffe wieder konzentrierter vortragen und Torgelegenheiten konsequenter nutzen. Auch eine aggressivere Abwehr soll den konterstarken Gastgeberinnen den Zahn ziehen. Aufpassen müssen die Güssen auch beim wurfgewaltigen Rückraum der Wertinger. (zg) 

Dienstag, 6. 11. 2018,  Sport in der Region 29

Leipheim harmlos und hilflos

Handballerinnen kassieren Klatsche

Leipheim/Günzburg Deutliche Niederlagen kassiert haben die heimischen Bezirksoberliga-Handballerinnen. Sowohl beim VfL Leipheim als auch beim VfL Günzburg II wurden für die kommenden Tage ein paar ernste Gespräche angekündigt.
VfL Leipheim – TSV Aichach 16: 32 (6: 13): Der Tabellenführer war den Güssen in allen Belangen überlegen und ging als verdienter Sieger vom Parkett. Die Gastgeber präsentierten sich von der ersten Spielminute an viel zu harmlos. Nichts war vom Kampfgeist und Siegeswillen der zuvor absolvierten Partie zu spüren. Gegen die technisch versierten Paarstädterinnen agierte der gesamte Abwehrverbund hilflos und überfordert. Sechs Zeitstrafen und sieben Strafwürfe gab’s gegen Leipheim, im Gegenzug keinen einzigen Strafwurf für den VfL. Das belegt die Harmlosigkeit des Angriffs. Dass mit Marina und Carolin Gruber, Anja Wasaznik und Stephanie Konrad gleich vier Stammspielerinnen fehlten, ließ Coach Reinhold Lindner nicht als Entschuldigung für das kollektive Versagen gelten. Über die lasche Spielweise vor heimischem Publikum wird er mit seinen Spielerinnen noch sprechen. (zg)

Freitag, 2. 11. 2018,  Sport in der Region 33

Mal Außenseiter, mal Favorit

Leipheim/Günzburg Mit dem TSV Aichach empfangen die Handballerinnen des VfL Leipheim am Samstag (19 Uhr) einen Titelanwärter in der Bezirksoberliga. Obwohl sich die Gäste in der vergangenen Saison als Vorletzter aus der Landesliga verabschieden mussten, verfügen sie wieder über eine spielstarke und homogene Mannschaft. Für den Leipheimer Coach Reinhold Lindner ist der aktuelle Tabellenführer klarer Favorit. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gruber-Schwestern Marina und Carolin ausfallen werden. In der vergangenen Partie gegen die TSG Augsburg erzielten die beiden 13 der insgesamt 25 Tore. (zg) 

Dienstag, 30. 10. 2018, Sport in der Region 31

Frauen zeigen sehr starke Handballspiele

Sehr überzeugende Leistungen geboten haben die Handballerinnen von VfL Günzburg und VfL Leipheim.

TSG Augsburg – VfL Leipheim 22: 25 (11: 15): Eine außergewöhnliche Teamleistung sicherte dem VfL den überraschenden Auswärtssieg. Marina Gruber erzielte bereits nach 45 Sekunden den Führungstreffer für die Güssen. Die Abwehrreihe des VfL stand anschließend wie aus einem Guss und nahm den torgefährlichen Rückraumspielerinnen der TSG jeglichen Spielraum. Was noch aufs Tor kam, wurde häufig sichere Beute der überragenden Torfrau Veronika Seidel. Basierend auf eine solide Abwehr wurden die Angriffe schnell und ballsicher vorgetragen. Auf der Mittelposition führten Stephanie Pointner und Cansu Celik geschickt Regie und brachten vor allem Marina Gruber erfolgreich ins Spiel. Etwa zehn Minuten nach dem Wechsel leistete sich der VfL eine kleine Schwächephase und die TSG konnte bis auf ein Tor aufschließen. Doch die Gäste behielten die Nerven. Schlüssel zum Erfolg waren für Trainer Reinhold Lindner die kompakte Abwehr und das disziplinierte Angriffsverhalten seines Teams. (zg)

 Samstag, 27. 10. 2018,  Sport in der Region 38

Schweres Gastspiel für VfL Leipheim

Leipheim Ein schweres Gastspiel steht für die VfL-Handballerinnen am Samstag um 16 Uhr bei der TSG Augsburg an. Denn aufgrund ihres robusten Abwehrverhaltens genießen die Gastgeberinnen um Trainerin Franziska Kubasta keinen besonders guten Ruf in der Bezirksoberliga. Keine Mannschaft sammelte in der vergangenen Saison mehr Zeitstrafen als die TSG.
In der Vorsaison mussten die Güssen in Augsburg eine klare Niederlage einstecken. Das Heimspiel konnte der VfL in einer hart geführten Partie für sich entscheiden. VfL-Trainer Reinhold Lindner kann auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Marina Kaimer muss verletzungsbedingt noch für längere Zeit pausieren. Für Lindner besteht durchaus eine Chance, bei der TSG zu punkten. Dazu müssten die Güssen aber ihre Nervosität mit dem Anpfiff ablegen und Torgelegenheiten wesentlich besser nutzen. Ferner fordert Lindner mehr Cleverness nach Balleroberungen. Zu oft wurden durch ungenaue Pässe und Abschlüsse Torerfolge leichtfertig vergeben. Diese Fehler können sich die Leipheimerinnen gegen Augsburg nicht leisten. (zg) 

Dienstag, 23. 10. 2018, Sport in der Region 33

Leipheim entscheidet torarme Partie für sich

Handball Abschlussschwäche auf beiden Seiten beim 11:9 der Güssen gegen Friedberg

Leipheim Zwei Punkte auf dem Guthabenkonto, eine annehmbare erste Hälfte und über den Rest der Partie könnte man gut und gern den Mantel des Schweigens legen. Damit wäre die Begegnung der Leipheimer Handball-Damen gegen den TSV Friedberg ausreichend beschrieben.

Das Team von Trainer Reinhold Lindner ging überraschend selbstbewusst gegen die groß gewachsenen Gäste in diese Bezirksoberliga-Partie. Marina Gruber erzielte nach 60 Sekunden den Führungstreffer und es dauerte über drei Minuten, bis Friedberg den Ausgleich erzielen konnte. Als dann Sabine Schweier und Carolin Gruber weitere Treffer erzielten, glaubte so mancher Zuschauer, dass die Güssen nun zu ihrer alten Sicherheit gefunden hätten.
Doch ab der 15. Minute brachten leichtfertige Ballverluste der Güssen die Friedbergerinnen wieder ins Spiel. Als die Gäste zeitweise eine zweite Kreisläuferin einsetzten, begann die VfL-Abwehr zu schwächeln und Friedberg ging mit zwei Treffern in Führung. Ausgerechnet eine Auszeit des Gästetrainers in der 22. Minute brachte die Leipheimer Wende. Drei schnelle Treffer und eine Umstellung der Abwehr auf eine 6: 0-Formation brachten die 8: 7-Halbzeitführung.
Nach der Pause gab es noch drei Treffer für Leipheim und zwei für die Gäste. Dann war mit dem Torewerfen ab der 46. Minute Schluss. Die Güssen vergaben noch zahlreiche klare Chancen, für Friedberg reichte es nur für ein paar Lattentreffer. Der Rest war sichere Beute von Torfrau Veronika Seidel. (zg)
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (2), M. Gruber (3), Junginger, Schweier (3), Schäfer, Körner, C. Gruber (2), Pointner, Wolf, Konrad, Dirr (1)
Leipheims Trainer Reinhold Lindner ist angesichts der torarmen Partie froh über den Punktgewinn. Foto: Verein 

Dienstag, 16. 10. 2018, Sport in der Region 33

Traurige Mienen

Handball Bezirksoberligisten zeigen nur phasenweise gute Leistungen und verlieren ihre Spiele

Landkreis Das war kein gutes Wochenende für die Bezirksoberliga-Handballer in der Region. Die Männer des SC Ichenhausen verloren ihr Heimspiel gegen Kissing, die Frauen des VfL Leipheim kehrten enttäuscht und ohne Punkte von ihrem Gastspiel beim TSV Göggingen zurück und die Reserve des Frauen-Landesligisten VfL Günzburg unterlag dem TSV Aichach.
TSV Göggingen – VfL Leipheim 26: 23 (14: 9): Bereits nach fünfzig Sekunden vergaben die Güssen ihren ersten von insgesamt vier erfolglosen Strafwürfen. Zu sorglos gingen die Leipheimerinnen mit klaren Torgelegenheiten um und verpassten von Beginn an, den Anschluss zu halten. Nach 15 Minuten konnten die Güssen lediglich magere drei Treffer vorweisen, die TSG bereits zehn. Fehlende Zuordnungen und mangelnde Absprachen in der Abwehr ermöglichten Göggingen leichte Treffer über das Kreisanspiel.
Was das Trainer-Duo Lindner/Unsinn den Güssen in der Pause weitergab, ist nicht bekannt. Hauptsache, es zeigte Wirkung. Innerhalb von zehn Minuten kämpften sich die Leipheimerinnen bis auf zwei Treffer heran und ihr Spiel wurde auch merklich besser. Innerhalb der letzten sechs Minuten stand es drei Mal Unentschieden. 90 Sekunden vor Spielende stand es 23: 23. Göggingen ging noch einmal in Führung und der VfL musste alles riskieren. Vergeblich. Weitere Treffer besiegelten die vermeidbare Niederlage.
VfL Leipheim Baur, Seidel; Celik (5/2), M. Gruber (3), Jungingfer, Schäfer (2), Schweier (4/1), Pointner, Dirr (1), Wolf (2), C. Gruber (6) 

 Freitag, 12. 10. 2018, Sport in der Region 35

Auftaktsieg macht selbstbewusst

Leipheimerinnen planen Auswärtscoup

Leipheim Eine Fahrt ins Ungewisse treten die Leipheimer Handballerinnen an, wenn sie am Samstag Richtung Göggingen aufbrechen. Vom Gegner wissen sie vor dem anstehenden Spiel der Handball-Bezirksoberliga wenig. Anspiel ist um 17.30 Uhr.
Nach einem Jahr Absenz von der Bezirksoberliga kämpften sich die Augsburger Vorstädterinnen mit nur sieben Verlustpunkten eindrucksvoll in die höchste schwäbische Liga zurück. Bei ihrer Heimpremiere werden sie nichts unversucht lassen, um beide Punkte in der Halle zu halten. Genau das wollen die Gäste um Coach Reinhold Lindner natürlich verhindern. Nach derzeitigem Stand hat der Trainer freie Auswahl in seinem Kader. Alle Spielerinnen sind fit und nach dem überzeugenden Auftritt und dem Auftaktsieg gegen Kissing II sehr zuversichtlich, dass auch in Göggingen eine Überraschung möglich sein wird. Dafür müssten sie sich möglicherweise nur ihrer kämpferischen und spielerischen Tugenden besinnen.
Doch auf die leichte ‚Schulter dürfen die Güssen diese Begegnung nicht nehmen. Beide Mannschaften benötigen jeden Punkt, um nicht vom Rundenbeginn an im Abstiegsstrudel zu treiben.

Dienstag, 2. 10. 2018, Sport in der Region 42

Leipheim feiert Kantersieg

 Leipheim Völlig überraschend haben die Leipheimer Handballerinnen in der Bezirksoberliga einen 34: 9 (17: 4)-Kantersieg gegen den SC Kissing II einfahren. Obwohl Trainer Reinhold Lindner auf vier Stammspielerinnen verzichten musste, zeigte die Mannschaft eine überzeugende Leistung. Kissing erzielte zwar nach 45 Sekunden den Führungstreffer, dies sollte aber der einzige Lichtblick für die Gäste gewesen sein. Innerhalb von zwölf Minuten bauten die Güssen ihren Vorsprung auf 8: 1 aus. Die Abwehr des VfL arbeitete konsequent, der Spielaufbau des Gegners wurde massiv eingeschränkt. Was dann noch aufs Tor kam, war eine sichere Beute von Veronika Seidel. Aus dieser stabilen Abwehr heraus starteten die Güssen einen Konter nach dem anderen und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 17: 4 Tore aus.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erhöhte der VfL innerhalb von vier Minuten um weitere fünf Treffer, ehe die Gäste ihr fünftes Tor erzielen konnten. Obwohl Leipheims Trainer munter wechselte und verschiedene Abwehr- und Angriffsvarianten durchprobierte, hatten die Gäste nicht den Hauch einer Chance. Alle Leipheimer Spielerinnen, auch die beiden Aushilfen Scheible und Gaudio-Beyer, trugen sich in die Torliste ein. Als Bettina Baur noch zwei Strafwürfe der Gäste entschärfte, war deren Gegenwehr gebrochen. Doch trotz der Überlegenheit ließen die Güssen bis zum 34: 9- Endstand nicht nach. (zg)
VfL Leipheim Seidel, Baur; Celik (6/1), M. Gruber (2), C. Gruber (7), Schweier (7), Schäfer (3), Körner (1), Gaudio-Beyer (3), Wolf (3), Scheible (2)

Samstag, 29. 9. 2018, Sport in der Region 41

Neuer Trainer, aber schlechte Vorzeichen

Leipheimerinnen starten „ohne vier“ in die Bezirksoberliga

Leipheim Mit dem Heimspiel gegen den Kissinger SC II starten die Handballerinnen des VfL Leipheim am Sonntag (16 Uhr) in die Bezirksoberliga-Runde.
Unter ihrem neuen Übungsleiter – Reinhold Lindner löste Erkan Kaplan ab – absolvierten die Güssen in der Vorbereitung viele Übungseinheiten und ein Wochenend-Trainingslager. Lindner wechselte vom SC Ichenhausen zu den Güssen. Der verheiratete Lehrer ist seit Jahrzehnten mit dem Handball verbunden. Mit ihm schloss sich auch die in Ichenhausen wohnende Stephanie Konrad den Güssen an. Nach einer Pause vom Handball soll sie nun den Leipheimer Rückraum verstärken.
Kissing II kämpfte wie Leipheim in der vergangenen Saison gegen den Abstieg. In den direkten Duellen konnten beide Mannschaften ihre Heimspiele deutlich für sich entscheiden. Doch in diesem Jahr sind die Vorzeichen für die Güssen schlechter. Gleich zu Beginn muss Lindner aus familiären Gründen auf vier Stammspielerinnen verzichten. Hilfe erfährt das Team diesmal von den ehemaligen Aktiven Jana Gaudio-Beyer und Nicole Scheible. (zg) 

Freitag, 3. 8. 2018, Sport in der Region 27

Frühes Pokal-Aus für die Güssen

Leipheim/Günzburg Trotz der erwarteten Niederlage haben sich die Leipheimer Handballerinnen im Molten-Cup achtbar geschlagen. Am Ende stand ein 18: 23 (9: 10) gegen den Landesligisten aus Kissing.
In der Anfangsphase dieser Erstrunden-Begegnung zeichnete sich auf Leipheimer Seite Torhüterin Veronika Seidel mit tollen Paraden aus. So dauerte es drei Minuten bis zum ersten Torerfolg der Gäste, den Ausgleich erzielte Carolin Gruber 60 Sekunden später. Dass sich die Gäste dann kurzzeitig auf drei Tore absetzen konnten, lag an leichten Ballverlusten der Güssen. Kathrin Dirr und Cansu Celik war es vor allem zu verdanken, dass Leipheim den Rückstand bis zum Seitenwechsel beinahe wettmachen konnte. Durch einen verwandelten Siebenmeter glichen sie unmittelbar nach Wiederbeginn aus und hatten einige gute Chancen, um in Führung zu gehen. In der Schlussphase spielten die Gäste dann ihre ganze Routine aus und nutzten jeden Fehler der Güssen zum Torerfolg. 

Samstag, 28. 7. 2018, Sport in der Region 37

Mit neuem Coach ins Pokal-Geschäft

Leipheim Nach langen Jahren der Absenz nehmen die Leipheimer Handballerinnen wieder am BHV-Pokalwettbewerb teil. Am Sonntag empfangen sie ab 17 Uhr das Landesliga-Team des SC Kissing. Die Gäste konnten sich in der vergangenen Saison mit Platz zehn aus eigener Kraft in der Liga halten und gelten in der Güssenhalle als Favorit.
Die Leipheimerinnen stecken derzeit mitten in der Vorbereitungsphase. In der kommenden Saison muss die Mannschaft auf Nicole Scheible verzichten. Berufliche Gründe zwangen sie zu einem vielleicht nur vorläufigen Rücktritt. Neu im Team ist Tanja Wasaznik (zuvor SG Wittislingen/Lauingen). Sie zog nach Leipheim. Neu ist auch der Trainer des VfL Leipheim. Mit Reinhold Lindner konnte ein erfahrener Übungsleiter gewonnen werden. Unterstützt wird er von Ullrich Unsin. Für beide ist dieses Spiel ein weiterer Baustein in der Vorbereitungsphase. (zg)