Schach
1. Mannschaft: Niederlage bei der Weißen Dame
Am zweiten Spieltag ging es zum Aufsteiger aus Ulm, der zweiten Mannschaft der Weißen Dame. Dazu waren wir zu acht angereist, um keine Brettpunkte herzuschenken. Auch wenn uns ein paar Stammspieler fehlten, war der Mannschaftskampf auf Augenhöhe.
Nachdem um 10 Uhr die Uhren starteten, kam wenig später schon das erste Ergebnis. Andreas hatte sich mit seinem Gegner auf Remis geeinigt, da wenig Gewinnpotential in der Stellung war – 0,5:0,5.
Danach gingen die Gegner in Führung, da Niklas eine Spingergabel entgangen war – seiner Gegnerin jedoch leider nicht. Mit einem Minusbauern war die Stellung recht schnell platt – 0,5:1,5.
Daraufhin einigte sich Florian (Löffler) mit seinem Gegner auf Remis. Sein Gegner gab ein Dauerschach, das Florian auch gerne annahm, da sein König in der Mitte gestrandet war – 1:2.
Als nächstes kam der Doppelschlag der Weißen Dame zur Vorentscheidung. Thomas und Florian (Mayer) hatten beide aus der Eröffnung keine wirklich gute Stellung erreichen können. Die Stellungen waren danach schwer zu spielen und gingen dann auch verloren – 1:4.
Danach kam es zu einem hochklassigen Remis bei Fernando. Sein Gegner und er spielten eine lange Theorievariante, die in einer komplett ausgeglichenen Stellung endete. Fernando versuchte noch etwas zu kreieren, dazu war die Stellung jedoch bereits zu ausgeglichen – 1,5:4,5.
Somit war die Mannschaftsniederlage bereits fix und Anton einigte sich mit seinem Gegner am Spitzenbrett auf Remis. Die Partie war die ganze Zeit über ziemlich ausgeglichen gewesen – 2:5.
Zu diesem Zeitpunkt sah es nach einer recht deutlichen Niederlage aus, da Georg in einer Stellung mit Raumnachteil und zunehmender Zeitnot vor der Zeitkontrolle immer mehr unter Druck geriet. Zu unserem Glück verlor jedoch sein Gegner die Zeit aus den Augen und verlor im 40.Zug auf Zeit. Er konnte zwar noch den Zug ausführen, aber nicht mehr mit dem Drücken der Uhr abschließen – 3:5.
Somit gab es leider die nächste Niederlage und wir rutschen damit vorerst auf einen Abstiegsplatz. Die Möglichkeit dazu, das zu ändern, gibt es dann Anfang November, wenn die Schachfreunde aus Mengen nach Leipheim kommen.
LANDESLIGA OBERSCHWABEN: STAND NACH DEM 2. SPIELTAG

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