Schach

Leipheimer Vierer erkämpft sich Finaleinzug im Oberschwäbischen Mannschaftspokal

In dieser Saison nahmen wir erstmals seit unserem Wechsel nach Württemberg am Oberschwäbischen Mannschaftspokal teil. Da wir uns zugleich auch noch erfolgreich um die Ausrichtung der ersten beiden Pokalrunden beworben hatten, durften wir Mitte März sieben andere Mannschaften in Leipheim begrüßen. Der Pokal wird im KO-System gespielt, sodass an diesem Tag Viertel- und Halbfinale anstanden.

Im Viertelfinale wies uns das Los das Team des SC Weiler im Allgäu zu. Dieses konnten wir mit 3,5:0,5 deutlich bezwingen. Aksh Singh (3) spielte einen schönen Sieg gegen einen nach DWZ höher bewerteten Gegner heraus, während Georg Knoll (4) seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Eine Punkteteilung am Spitzenbrett von Laurin Lohmann (1) stellte den Mannschaftserfolg schließlich sicher. Und auch Simon Maget (2) entschied ein langwieriges Bauernendspiel am Ende souverän für sich.

Somit waren wir für das Halbfinale qualifiziert und trafen auf die TG Biberach. Während wir gemäß dem Motto „Never change a winning team!“ dieselbe Mannschaft an denselben Brettern ins Rennen schickten, änderten die Biberacher ihre Aufstellung gegenüber dem Viertelfinale und vertauschten die Bretter 1 und 2 sowie 3 und 4. Aksh Singh (3) und Georg Knoll (4) einigten sich mit ihren Gegnern relativ zügig auf Remis, sodass der Blick beim Stand von 1:1 auf die beiden Spitzenbretter gerichtet war. Und hier konnte sich Laurin Lohmann (1) in einer spannenden Partie, in der die Stellungseinschätzung mehrmals hin und her schwankte, gegen seinen Kontrahenten durchsetzen. Und obwohl Simon Maget (2) sein Endspiel trotz großer Anstrengung nicht halten konnte, stellte das daraus resultierende 2:2-Endergebnis den Finaleinzug sicher. Im Pokal gilt nämlich bei Unentschieden die Berliner Wertung, bei der in diesem Fall das höchste Gewinnbrett entscheidend war. Mit dem Sieg an Brett 1 konnten wir diese Wertung und dementsprechend das Halbfinale für uns entscheiden.

Mit diesem Erfolg, mit dem zu Beginn des Tages nicht unbedingt zu rechnen gewesen war, stehen wir durchaus verdient im Finale. Dort wartet ein Vergleich mit dem starken Team des Oberligisten aus Tettnang auf uns. Der Sieger darf dann den Bezirk Oberschwaben auf der württembergischen Ebene des Mannschaftspokals vertreten. 

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